Späte Stadien (6) – Begleiterscheinungen psychischer Natur

Haben Sie denn schon die vorangegangenen Artikel dieser Reihe gelesen? Das wäre wichtig, damit Sie wissen, worauf Sie sich hier einlassen. Ein bisschen können Sie das als aufmerksamer Leser auch so einschätzen: Von der Startseite wissen Sie, dass ich 2004 meine Diagnose bekam. Dieser Artikel wird ein Ersterscheinungsdatum 2019 tragen. Es sind also bereits fast 15 Jahre, die ich nun

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Späte Stadien (13) – Beginn der Abhängigkeit von anderen

In dieser Serie versuche ich – bekanntermaßen -, die Entwicklung der Parkinson-Erkrankung nachzuzeichnen. Dabei suche ich nach markanten Änderungen, die ich dann hier dokumentiere. Heute komme ich auf einen besonders signifikanten Punkt: Den beginnenden Verlust der Unabhängigkeit. Die meisten Menschen sind in ihrem Tun autonom. Sie gehen Einkaufen, wenn ihnen danach gelüstet. Sie essen und trinken, was, wann und soviel

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Psychologie – die süße Wirkung der Medikamente

Aktualisiert 19.11.2021. Geplänkel entfernt. Wichtige Punkte etwas deutlicher gefasst. In diesem Beitrag werde ich Ihnen ein kleines Gedankenexperiment vorschlagen – ich werde Sie bitten, sich bei geschlossenen oder offenen Augen (je nachdem, wie Sie sich besser auf Ihr Kopfkino konzentrieren können) etwas vorzustellen. Führen Sie das wirklich aus, bitte! Ich weiß, dass man solche Versuche oft übergeht. Aber damit verlieren

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Späte Stadien (12) – Erschöpfung

Ich habe das Gefühl, dass die zeitlichen Abstände zwischen meinen Beiträgen aus dieser Reihe über Spätstadien immer größer werden. Aber das Gefühl kann täuschen. Und ich überprüfe das nicht. Es wäre mir zu anstrengend. Und – wie es der Titel „Erschöpfung“ andeutet, ich bin zu ermattet für so etwas. Besonders stark merke ich das, wenn ich abends zu Bett gehe:

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Späte Stadien (9) – Dunkle Gedanken aus dem Off

Haben Sie Späte Stadien, Teil 8, gelesen? Dann werden Sie jetzt fragen, ob ich mich wiederhole, denn auch dort ging es um das sogenannte „Off“. Nein – das werde ich natürlich nicht tun. Hier möchte ich vielmehr einiges vom Gedankengut des vorangegangenen Teils weiterentwickeln. Das „Off“ scheint die immer mehr dominierende Daseinsform zu sein. Ich erinnere mich daran, wie mir

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Späte Stadien (10) – Zittern

Fast immer wenn ich Parkinson beschreibe erwähne ich das von James Parkinson verfasste Papier The shaking palsy („Schüttellähmung“). Dann erläutere ich ein wenig die Lähmungserscheinungen und außerdem das Zittern (= „Schütteln“). In der Regel ist entweder das eine oder das andere Hauptsymptom. Aber erst im Laufe der Jahre tritt das jeweils andere hinzu. Ich selbst hatte anfänglich nur Lähmung. Zittern

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Späte Stadien (11) – Guten Morgen, liebe Sonne

Vor einigen Jahren erzählte ich einer Freundin vom frühmorgendlichen Aufstehen. Das ist stets ein besonderer Moment. Denn wohl zu keinem Zeitpunkt im Tagesverlauf hat man so wenig Medikation im Körper wie dann. Nachts wird natürlich auch L-Dopa verbraucht, aber im Schlaf nimmt man keine Tabletten. Also ist man am Tiefstand angekommen. Ich schlage die Augen auf. Ich brauche eine Weile

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Späte Stadien (5) – Begleit- und Folgeerscheinungen physischer Natur

Aktualisierung 1/2020: Kribbeln und Verweis auf schlechte Beweglichkeit eingebaut. Parkinson lässt einen immer schon etwas weiter blicken, bevor man die Symptome selbst erlebt. Aber bevor ich Ihnen einen ganz kleinen Eindruck verschaffe, wie so ein Ausblick funktionieren kann, lassen Sie mich einige der Begleiterscheinungen etwas beleuchten, die sonst mit Parkinson verbunden sind. Um es gleich vorneweg zu sagen: Der Teil

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Späte Stadien (8) – Im Off

Wie Sie wissen gibt es „Off“ und „On“. Man kann sich nicht oder kaum bewegen oder eben doch. Ich verwende lieber eine 3er-Gruppierung: „Off“ für Phasen schlechter, „On“ für die Zeiten normaler Beweglichkeit. Wenn ich „zappelig“ bin, spreche ich von „Over“-Phasen. Um Ihnen einen Eindruck zu vermitteln, wie sich diese Zustände anfühlen, lesen Sie bitte nachstehende, leicht veränderte Mail, die

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Späte Stadien (4) – nochmals Pisa

Dies wird kurz, da ich derzeit nicht viel Zeit habe. Insbesondere möchte ich ein Update zum Pisa-Syndrom geben. Wie in einem früheren Beitrag beschrieben (zum Finden am besten über das Schlagwort „Pisa-Syndrom“ suchen) handelt es sich dabei um eine Schiefhaltung des Körpers. Es ist eine mögliche Begleiterscheinung von Parkinson. Es bleibt die spannende Frage, was man dagegen tun kann. Meiner bisherigen

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