Späte Stadien (13) – Beginn der Abhängigkeit von anderen

In dieser Serie versuche ich – bekanntermaßen -, die Entwicklung der Parkinson-Erkrankung nachzuzeichnen. Dabei suche ich nach markanten Änderungen, die ich dann hier dokumentiere. Heute komme ich auf einen besonders signifikanten Punkt: Den beginnenden Verlust der Unabhängigkeit. Die meisten Menschen sind in ihrem Tun autonom. Sie gehen Einkaufen, wenn ihnen danach gelüstet. Sie essen und trinken, was, wann und soviel

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Späte Stadien (12) – Erschöpfung

Ich habe das Gefühl, dass die zeitlichen Abstände zwischen meinen Beiträgen aus dieser Reihe über Spätstadien immer größer werden. Aber das Gefühl kann täuschen. Und ich überprüfe das nicht. Es wäre mir zu anstrengend. Und – wie es der Titel „Erschöpfung“ andeutet, ich bin zu ermattet für so etwas. Besonders stark merke ich das, wenn ich abends zu Bett gehe:

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Späte Stadien (11) – Guten Morgen, liebe Sonne

Vor einigen Jahren erzählte ich einer Freundin vom frühmorgendlichen Aufstehen. Das ist stets ein besonderer Moment. Denn wohl zu keinem Zeitpunkt im Tagesverlauf hat man so wenig Medikation im Körper wie dann. Nachts wird natürlich auch L-Dopa verbraucht, aber im Schlaf nimmt man keine Tabletten. Also ist man am Tiefstand angekommen. Ich schlage die Augen auf. Ich brauche eine Weile

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Späte Stadien (10) – Zittern

Fast immer wenn ich Parkinson beschreibe erwähne ich das von James Parkinson verfasste Papier The shaking palsy („Schüttellähmung“). Dann erläutere ich ein wenig die Lähmungserscheinungen und außerdem das Zittern (= „Schütteln“). In der Regel ist entweder das eine oder das andere Hauptsymptom. Aber erst im Laufe der Jahre tritt das jeweils andere hinzu. Ich selbst hatte anfänglich nur Lähmung. Zittern

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Wirkungsverbesserung Levodopa bei fortgeschrittener Erkrankung

Dieser Beitrag erschien erstmalig unter ähnlich klingendem Titel am 22. Dezember 2019. mit Aktualisierung 8.2.2020. Diese Fassung ist deutlich erweitert. Wir erinnern uns: L-Dopa ist das Brot- und Butter-Mittel gegen Parkinson. Fast jeder Patient erhält es. Die Jahre gehen ins Land und die Medikamente verlieren – ganz, ganz langsam – etwas von ihrer Wirkung. Auch das L-Dopa. Deshalb müssen sie

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Späte Stadien (9) – Dunkle Gedanken aus dem Off

Haben Sie Späte Stadien, Teil 8, gelesen? Dann werden Sie jetzt fragen, ob ich mich wiederhole, denn auch dort ging es um das sogenannte „Off“. Nein – das werde ich natürlich nicht tun. Hier möchte ich vielmehr einiges vom Gedankengut des vorangegangenen Teils weiterentwickeln. Das „Off“ scheint die immer mehr dominierende Daseinsform zu sein. Ich erinnere mich daran, wie mir

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Erfahrungen mit Requip (Ropinirol)

Requip gehört zu den sogenannten Dopaminagonisten. Das sind Stoffe, die sich wie Dopamin verhalten, allerdings chemisch anders zusammengesetzt sind. Medikamente aus dieser Klasse werden insbesondere bei Erkrankungen mit früher Diagnose gerne verschrieben, da sie ihre Wirkung viele Jahre lang behalten. Sie haben allerdings mit die heftigsten Nebenwirkungen, die sich teilweise psychisch bemerkbar machen (zum Beispiel Kaufrausch, Spielsucht) und auch im

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Späte Stadien (8) – Im Off

Wie Sie wissen gibt es „Off“ und „On“. Man kann sich nicht oder kaum bewegen oder eben doch. Ich verwende lieber eine 3er-Gruppierung: „Off“ für Phasen schlechter, „On“ für die Zeiten normaler Beweglichkeit. Wenn ich „zappelig“ bin, spreche ich von „Over“-Phasen. Um Ihnen einen Eindruck zu vermitteln, wie sich diese Zustände anfühlen, lesen Sie bitte nachstehende, leicht veränderte Mail, die

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