Späte Stadien (12) – Erschöpfung

Ich habe das Gefühl, dass die zeitlichen Abstände zwischen meinen Beiträgen aus dieser Reihe über Spätstadien immer größer werden. Aber das Gefühl kann täuschen. Und ich überprüfe das nicht. Es wäre mir zu anstrengend. Und – wie es der Titel „Erschöpfung“ andeutet, ich bin zu ermattet für so etwas. Besonders stark merke ich das, wenn ich abends zu Bett gehe:

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Ode an die Freude

Dieser Beitrag erschien ursprünglich am 14. September 2011 auf dem Vorgängerdomain. Kennen Sie die Symphonien von Beethoven? Es sind insgesamt neun an der Zahl und ich habe einmal als kleines Kind gelernt, dass insbesondere diejenigen mit den ungeraden Zahlen zu den schöneren und bekannteren gehören. Heute bin ich diesbezüglich anderer Auffassung: Zwar ist zum Beispiel die 5. Symphonie besonders schön.

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Späte Stadien (9) – Dunkle Gedanken aus dem Off

Haben Sie Späte Stadien, Teil 8, gelesen? Dann werden Sie jetzt fragen, ob ich mich wiederhole, denn auch dort ging es um das sogenannte „Off“. Nein – das werde ich natürlich nicht tun. Hier möchte ich vielmehr einiges vom Gedankengut des vorangegangenen Teils weiterentwickeln. Das „Off“ scheint die immer mehr dominierende Daseinsform zu sein. Ich erinnere mich daran, wie mir

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Späte Stadien (10) – Zittern

Fast immer wenn ich Parkinson beschreibe erwähne ich das von James Parkinson verfasste Papier The shaking palsy („Schüttellähmung“). Dann erläutere ich ein wenig die Lähmungserscheinungen und außerdem das Zittern (= „Schütteln“). In der Regel ist entweder das eine oder das andere Hauptsymptom. Aber erst im Laufe der Jahre tritt das jeweils andere hinzu. Ich selbst hatte anfänglich nur Lähmung. Zittern

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Späte Stadien (11) – Guten Morgen, liebe Sonne

Vor einigen Jahren erzählte ich einer Freundin vom frühmorgendlichen Aufstehen. Das ist stets ein besonderer Moment. Denn wohl zu keinem Zeitpunkt im Tagesverlauf hat man so wenig Medikation im Körper wie dann. Nachts wird natürlich auch L-Dopa verbraucht, aber im Schlaf nimmt man keine Tabletten. Also ist man am Tiefstand angekommen. Ich schlage die Augen auf. Ich brauche eine Weile

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Titanic – Kitsch?

Ursprünglich erschienen Dienstag, den 30. August 2011 um 12:36 Uhr, aktualisiert Donnerstag, 23. Juni 2016 und ein weiteres Mal  am 23.03.2020 und noch ein weiteres Mal am 15.08.2020 – nachdem ich den Film „Helden der Titanic“ gesehen habe Sie kennen bestimmt die Verfilmung des Titanic-Untergangs durch James Cameron, nicht wahr? Finden Sie den Film nicht wenigstens ein wenig kitschig? Vor allem,

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Späte Stadien (8) – Im Off

Wie Sie wissen gibt es „Off“ und „On“. Man kann sich nicht oder kaum bewegen oder eben doch. Ich verwende lieber eine 3er-Gruppierung: „Off“ für Phasen schlechter, „On“ für die Zeiten normaler Beweglichkeit. Wenn ich „zappelig“ bin, spreche ich von „Over“-Phasen. Um Ihnen einen Eindruck zu vermitteln, wie sich diese Zustände anfühlen, lesen Sie bitte nachstehende, leicht veränderte Mail, die

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Wurfparabel

Der nachfolgende Beitrag erschien erstmals am 19.12.2009 auf dem Vorgängerdomain. Erinnern Sie sich noch an den Physikunterricht in der Schule? Ist Ihnen noch gegenwärtig, worum es sich bei der Wurfparabel handelt? Wenn man einen Ball nach oben wirft, durchläuft er – unterstellt ohne Reibung, Wind etc. – im Idealzustand eine umgekehrte Parabel: er steigt, das flacht sich ab bis zum

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