Kommt ein Löffel geflogen – und der Kartoffelbrei gleich mit

Manchmal frage ich mich, ob ich nicht doch als Artist tauge. Als Messerwerfer? Als Clown? Wir sitzen beim Mittagessen. 4 Personen an einem quadratischen Tisch. Ich häufe gerade etwas Kartoffelbrei auf meinen Löffel. Da schnippen meine Finger. Der Löffel trifft auf mein Gegenüber. Die Speise landet im Gesicht der rechts von mir sitzenden Person. Wir brechen in schallendes Gelächter aus.

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Agonisten und ihre Nebenwirkungen – Vermeidungsstrategien

Kann man das Auftreten von Nebenwirkungen vermeiden? Vermutlich nicht wirklich – aber man kann versuchen, sie zu verzögern. Hier sind einige Hinweise dazu – alle sehr persönlich. Dies bedeutet: ich kann nur meine eigenen Erfahrungen (zum Teil gespeist aus Fehlern, die ich selbst gemacht habe) darstellen. Ob die jeweiligen Tipps auch Ihnen, lieber Leser, helfen werden, kann ich nicht beurteilen.

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Agonisten und ihre Nebenwirkungen – Impuls-Kontroll-Störungen

Wenn Sie den einführenden Artikel über Agonisten gelesen haben oder sich bereits sonstwie mit Parkinson-Medikation befasst haben, dann kennen Sie Impuls-Kontroll-Störungen als einen möglichen Nebeneffekt, der nach jahrelanger Einnahme entstehen kann. Es sind in der Regel Suchterscheinungen, die auftreten können: Der Drang zu übertriebenem Kaufen, ständiger Computerbeschäftigung oder eine übertriebene Neigung zur Sexualität oder zum Glücksspiel, um nur einige Beispiele

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Agonisten und ihre Nebenwirkungen – Einführung

Insbesondere  bei jüngeren Patienten wird oft am Anfang der medikamentösen Therapie nicht L-Dopa eingesetzt, sondern eine Medikamentenklasse, die im Hinblick auf  die Symptomvermeidung ähnlich effektiv ist: die sogenannten Agonisten. In der Regel wirken Agonisten länger in der Tagesdosierung (meist 24 Stunden gegenüber einigen wenigen Stunden L-Dopa), aber auch in der Langfristanwendung (viele Jahre, zum Teil mehr als eine Dekade). Jahrelange

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Wirkungen und Nebenwirkungen

Parkinson-Medikamente sind sehr wirksam. Sie verhindern das Zittern, sie beseitigen Lähmungserscheinungen. Sie machen außerdem glücklich. Denn Dopamin, das dem Körper bei vorliegendem Parkinson fehlt, ist auch ein Glückshormon. Es wird ausgeschüttet, wenn man gelobt wird, gute Noten erhält, sich verliebt, eine Gehaltserhöhung bekommt usw. Das alles erhöht die Lebensqualität des Patienten beträchtlich. Aber es gibt bei allen Lichterscheinungen auch Schatten.

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